Beispielaufgabe: So prüft AI4Cert
Zwei Minuten, keine Anmeldung, nichts wird gespeichert. Sie übernehmen die Rolle eines Mitarbeiters, der einem Kunden mit Hilfe der KI antworten soll. Zwei Fragen entscheiden: Was darf an die KI? Und was in der Antwort der KI darf so nicht raus?
Schritt 1: Die Lage
Guten Tag, Sie hatten mir Fertigstellung für diese Woche zugesagt. Jetzt höre ich, es dauert zwei Wochen länger. Warum? Und wann genau kann ich damit rechnen?
In der Auftragsmappe finden Sie folgende Angaben. Haken Sie an, was Sie der KI mitgeben, damit sie eine Antwort an den Kunden formuliert.
Schritt 2: Die Antwort der KI
Die KI hat einen Entwurf geschrieben. Klicken Sie jeden Satz an, den Sie so nicht an den Kunden schicken würden. Ausgewählte Sätze werden markiert.
Schritt 3: Ihr Ergebnis
So läuft Teil B bei AI4Cert, nur mit einer echten KI und drei Aufgaben aus dem Arbeitsalltag der jeweiligen Art der Arbeit. In jeder Aufgabe stecken vertrauliche Angaben, die erkannt werden müssen, und die Antwort der KI enthält eine Stelle, die man nicht einfach übernehmen darf. Bewertet wird, ob beides erkannt wird. Die Aufgaben stammen aus einem Pool, der nach Art der Arbeit und Branche sortiert ist und alle drei Monate überprüft wird; das Beispiel hier gehört nicht dazu.
Wer besteht, erhält einen Nachweis mit Prüfnummer, zwölf Monate gültig. Der Betrieb bekommt einen Sammelnachweis für seine Unterlagen, als Baustein seiner Maßnahmen zur KI-Kompetenz zu Art. 4 KI-VO.